Was ist Armut?

Armut bezeichnet primär den Mangel an lebenswichtigen Gütern (beispielsweise Essen, Obdach, Kleidung), im weiteren und übertragenen (metaphorischen) Sinn allgemein einen Mangel (beispielsweise wird ein Landstrich als tierarm, ein Mensch als gedankenarm oder liebesarm bezeichnet).

Auf der Grundlage sozioökonomischer Konzepte wird Armut als Zustand gravierender sozialer Benachteiligung mit Folge einer „Mangelversorgung mit materiellen Gütern und Dienstleistungen“ verstanden. Die Europäische Union definiert als „arm“, wer weniger als 60% des Medianeinkommens seines Heimatlandes zur Verfügung hat. Andere, z.B. die Weltgesundheitsorganisation WHO legen die Grenze bei 50% Während der Ressourcenansatz nur auf monetäre Aspekte eingeht, berücksichtigt der Lebenslagenansatz die tatsächliche Versorgungslage in zentralen Lebensbereichen wie Ernährung, Kleidung, Wohnung, Gesundheit, Bildung, Transport und Kommunikationsmöglichkeiten sowie soziale Sicherheit und Rechtsschutz unabhängig von der allgemeinen Verfügbarkeit. Bei den ökonomischen Armutskonzepten wird zudem zwischen relativer Armut und absoluter Armut sowie objektiver und subjektiver Armut unterschieden.

Quelle: wikipedia.de

Kinder in Armut

Ende 1999 bezogen 1.038.296 Minderjährige in Deutschland Sozialhilfe
Von je 1000 Kindern und Jugendlichen waren Sozialhilfeempfänger:

 

Kinderarmut - Altersarmut

Anzahl der Sozialhilfeempfänger je 1000 Einwohner der jeweiligen Altersgruppe

 

Armut - was heißt das?

Arm ist nicht nur, wer wenig verdient. Arm ist auch, wer sich viele
wichtige Dinge des allgemeinen Lebensstandards nicht leisten kann.

Quelle: stat. Bundesamt

 

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