Danketag
des KJA in Ratingen-Breitscheid
Ein
lautes „Awurade hu yen boo“ schallte
uns am 14.01.05 entgegen, als wir die Kirche – auch rote Pyramide
genannt -
ca. 20min nach Messebeginn betraten – trotz einer
super Wegbeschreibung hatten wir uns verfahren .
Für den Gottesdienst
unter dem Motto „Über Gott mit der Welt in Berührung
kommen“ war extra der Chor Kinduku engagiert worden, der afrikanische
Lieder singend den Gottesdienst begleitete. Eine eigentlich ganz
schöne Idee. Der Haken: man konnte nie mitsingen. Der Rest des
Gottesdienst verlief relativ normal – wenn man unser „tanzen“ zu
den Trommeln weglässt. Nach dem Gottesdienst wurden Flummis
in Gestalt der Weltkugel ausgeteilt, als Erinnerung an diesen Danketag.
Anschließend
ging es in den Raum, der zu dieser Kirche gehört. Dort
waren schon Tische bereitgestellt. Zwei Tische wurden auch sogleich
von uns Hochdahlern besetzt, da wir ja auch mit stolzen 24 Personen
vertreten waren!
Nach einigen Minuten ging es auch schon mit einer,
leider zu leisen Einführung los, in der die nächste Aktion
beschrieben wurde: ein Grand Prix, mit den Ländern Schweden,
Niederlande, Spanien und Indien und den zwei Kontinenten Afrika
und Amerika. Jeder hatte zuvor eine Karte mit der Flagge eines
Landes bekommen und fand sich dann in Gruppen zusammen, um das
zugeteilte Lied zu singen und in Bewegungen umzusetzen.
Die
meisten Hochdahler trafen sich in Afrika mit dem Lied „The
lions sleep tonight“. Nach kurzer Zeit hatten wir uns in
Gruppen aufgeteilt, um die einzelnen Aufgaben zu erledigen. Diese
Aufgaben meisterten die Mitglieder der „Congo Bongo featuring
Masupilami“ nach
etwas längerer Zeit dann auch. Verkleidet mir Baströckchen
aus Krepppapier standen wir auch als erste auf der Bühne.
Das Theaterspiel unserer drei Starlöwen löste bei den
Zuschauern eine „leichte“ Begeisterung aus. 
Nach
den Präsentationen der Spanier – wenn man ein Land
vorstellt, sollte man nicht nur die Sprache, sondern auch die
Bauwerke kennen, der Schweden – eine so emotionale Vorstellung
eines Landes erlebt man selten, der Niederländer – nicht
nur die zwei Niederländer waren nachher eingedampft, der Amerikaner – mit „Surfing
USA“ war dann auch der letzte im Publikum in Aktion und
der Inder – mit den wohl besten Kostümen, vor allem
Sebär
in grün, ging es zu der Vergabe der Punkte.
Im Fernsehen
wurde dann von allen Gruppen gespannt die Moderation von Johannes
Meißner
abgewartet. In verschiedenen Rollen las er die Punkte an die
einzelnen Länder vor. Amerika und Afrika lieferten sich
bis zum Schluss ein spannendes Rennen, wobei Afrika durch die
10 Punkte von Amerika schließlich doch zum Sieger „gekrönt“ wurde.
Dann
ging es zum „freien“ Teil des Abends über,
wobei viel getanzt und mitgesungen wurde. Wer nach diesem
Abend noch ein Konditionsproblem hat, hat den ganzen Abend über
etwas falsch gemacht. Um
2:00 Uhr war dann doch Schluss und nach dem letzten Lied war man
auch froh, mal wieder frische Luft zu atmen.
In
den zwei Bussen der Pfadfinder ging es – ohne verfahren – doch
wieder zurück Richtung Heimat.
Ich denke, dass wir bei den kommenden Danketagen wieder
in so großer
Zahl vertreten sein werden, da es allen am Freitag super viel Spaß gemacht
hat!!! Ich zumindest freue mich schon jetzt auf den nächsten
Danketag! 
bh |